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Wonder (ehemals Yotribe) für digitale Barcamps

Aus unserer Sicht ist die Software Wonder (vormals Yotribe) nicht alleine für die Umsetzung eines Barcamps geeignet. Allerdings kann sie zur Pausenkommunikation genutzt werden. Wir setzen stattdessen auf Microsoft Teams oder Zoom.

Begründung:

Wonder hat einen sehr schönen Ansatz, um große Teams in kleine Diskussionsgruppen aufzuteilen. Die Benutzer können sich intuitiv und grafisch schön gestaltet in Gruppen (hier Circle genannt) aufteilen und in diesen Gruppen sprechen. Dabei ist die Gruppengröße auf 14 Personen limitiert. Weitere Teilnahmewünsche werden mit Verweis auf dieses Limit abgelehnt. (Quelle)
Es gibt zwar eine Broadcast-Funktion, mit der alle Teilnehmer:innen angesprochen werden können. Diese steht aber nur sechs Personen zum Senden zur Verfügung und ist damit für die Sessionplanung nicht geeignet. (Quelle)

Wo Wonder dennoch zum Einsatz kommen kann:

Bei sehr kleinen Barcamps (ca. 30 Personen mit mindestens 3 Sessions parallel), bei denen alle Sessions deutlich unter 15 Personen bleiben sollten, könnte Wonder für die Sessionphase eingesetzt werden. Doch selbst in diesem Beispiel könnten sich jeweils zwei Sessions je 5 Personen bilden und eine dritte möchten 20 Personen besuchen - auch bei solch kleinen Konstellationen stößt Wonder schnell an dieses Limit.

Spannender scheint uns der Einsatz von Wonder für die spontane Gruppenbildung in den Pausen. Das stellt jedoch immer einen Wechsel der Software dar, sodass hier eine gute Integration und Anleitung der Teilnehmer:innen gewährleistet sein muss. Zusätzlich muss hier Beachtung finden, dass es gerade sinnvoll ist, wenn die Teilnehmer:innen die Pause nicht vor dem Bildschirm verbringen, sondern sich etwas bewegen. Wir nutzen die Pausen daher immer für ein Bewegungsangebot, damit alle Personen aufmerksam bleiben.